Interessengemeinschaft Bethlehem-Kirche

Allgemeine Ansichten

Vorschaubild Frontansicht
Frontansicht
Vorschaubild Westfassade
Westgiebel (Rückfront)
Vorschaubild Südansicht
Seitenansicht
Vorschaubild Innenraum um 1900
Innenraum um 1900
Vorschaubild Innenraum um 1930
Innenraum um 1930
Vorschaubild Innenraum
Innenraum heute
Vorschaubild Empore
Empore mit Orgel
Vorschaubild Altarraum Erntdank
Altarraum (Erntedank)
Vorschaubild Abendmahlsgemälde
Abendmahlgemälde
Vorschaubild Bronzeleuchter
Bronzeleuchter
Vorschaubild alte Altarausstattung
alte
Altarausstattung
Vorschaubild alte Ausstattungselemente
alte
Ausstattungselemente
Vorschaubild Nageltorpedo
„Nageltorpedo“
Vorschaubild Truhenorgel
Truhenorgel

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Frontansicht September 2018

Frontansicht September 2018

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Westgiebel (Rückfront)

Rückseite Altarraum

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Seitenansichten

Nordseite
Südseite

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Innenansicht um 1900

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Innenansicht um 1930

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Innenansicht

Kirchenschiff

Panorama-Ansicht Innenraum

Panorama-Ansicht Innenraum

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Empore mit Orgel

Empore mit Orgel

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Altarraum - Erntedankfest 1999

Altarraum mit Erntedankschmuck

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Abendmahl-Gemälde

Abendmahl-Gemälde

Wer mal in der Bethlehem-Kirche saß, kennt es: das Abendmahlsbild, welches links über der Kanzel hängt. Über seine Entstehung wissen wir nur wenig:
Die Signatur „Anno 1714 JJS.“ in der Ecke ergibt zwar die Datierung, führt aber sonst nicht weiter.

Der Hobby-Kunsthistoriker Rudolf Bonisch (Lübbenau/Spreewald) ist nun auf das Gemälde aufmerksam geworden. Er teilt mit, „dass es sich bei Ihrem Gemälde um eine barocke Kopie des Kupferstiches von Boetius Adams Bolswert aus Antwerpen handelt. Dieser Kupferstich wurde mit Wissen oder sogar im Auftrag von Peter Paul Rubens nach einem Gemalde von ihm, das fur einen Altar in Mechelen bestimmt war, 1632 gestochen. Das berühmte Gemälde hängt heute in der Pinacoteca Mailand ...“
Der künstlerische Wert unseres Gemäldes ist gering: Beim Verkauf der Kirche 1999 lies man einen Sachverständigen kommen, um die Kirche mit Bild nicht unter Wert abzugeben. Dessen ernüchternder Kommentar: „300 DM auf dem Basar ...“

Ortsgeschichtlich aber ist unser Gemälde sehr wohl „wertvoll“: Es hing ursprünglich in der Kirche der Festung Friedrichsort, kam 1875 in die Garnisonkirche, verschwand beim Umbau 1935/36 in der Abstellkammer, wurde 1949-64 als Altarbild im Gottesdienst-Saal im Flüchtlingslager Schurskamp verwendet. Erst 1969 kam es nach erfolgter Restaurierung zurück in die Bethlehem-Kirche, wo es bis heute hängt ...

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Bronze-Leuchter

angefertigt 1911 in der „Kaiserlichen Torpedowerkstatt“

Bronzeleuchter

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Altar-Ausstattung

links Altaraufsatz aus der Zeit um 1900, rechts Altarbild (um 1930)

Altaraufsatz und Altarbild

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Alte Ausstattungs-Elemente

Altarkreuz, dahinter Gedenktafel für die Gefallenen des 1. Weltkrieges

Altarkreuz und Gedenktafel

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Nageltorpedo

Nageltorpedo

Am Sonntag, den 23. Januar 1916 wurde in der Wasserallee (heutiges Skagerrakufer) vor der Matrosen-Artillerie-Kaserne dieses Spenden-Nagelbrett aufgehängt. Der Erlös aus dem Verkauf der Nägel diente „zur Linderung der Kriegsnot“.

„Die Nagelung am Sonntag ergab etwa 1500 Mark“ für die Hinterbliebenen der Kriegsgefallenen.
Im Herbst 1916 wurde der Torpedo „inmitten der Ehrenkränze“ in der Prieser Kirche aufgehängt.

Text der Metallplatte:
„Zur Erinnerung an die Opferwilligkeit der Bevölkerung Friedrichsort u. Pries in der schweren Zeit des großen Weltkrieges“

Diesen „Nagel-Torpedo“ fand Pastor Siegfried Heistermann Jahrzehnte später auf dem Dachboden der Prieser Kirche, wo er als Abdeckung einer Bodenlücke diente.

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Truhenorgel

Die Truhenorgel, die von der örtlichen Orgelbaufirma Paschen gebaut wurde,
steht für Gottesdienst- und Konzertbegleitungen zur Verfügung.

Truhenorgel